Linienverkehr in und um Koblenz

40 koveb-Busse mit Infektionsschutz-Scheibe ausgestattet


die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH hat rund 40 Busse mit einer Infektionsschutz-Scheibe am Fahrerplatz im Bus nachgerüstet. Damit ist die Hälfte der koveb-Busflotte mit der Trennscheibe aus Polycarbonat ausgestattet.

„Bereits im April haben wir die erste Infektionsschutz-Scheibe in unseren Bussen getestet, Anfang Juni wollen wir die Ausstattung der gesamten Busflotte abschließen. Damit gehören wir bundesweit zu den Vorreitern bei der Nachrüstung von Schutzscheiben im ÖPNV“, erklärt Jürgen Czielinski, Geschäftsführer der koveb. Dabei folgt die koveb einem straffen Zeitplan. „Die Schutzscheiben müssen für jedes Busmodell speziell angepasst und vom TÜV abgenommen werden – daher freuen wir uns, dass die Nachrüstung bereits so weit fortgeschritten ist“, ergänzt koveb-Geschäftsführer Hansjörg Kunz.

Neben der regelmäßigen Desinfektion des Businnenraums ist die Infektionsschutz-Scheibe wichtiger Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen der koveb, denn sie soll das Risiko einer Tröpfchen-Infektion minimieren. Daher ist in Bussen mit Trennscheibe auch der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal im Bus und der Einstieg an der vorderen Tür wieder möglich. Ergänzt werden die Sicherheitsmaßnahmen durch die seit 27. April 2020 geltende Maskenpflicht im ÖPNV, die das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Bus und an Bushaltestellen vorschreibt. Ausgenommen sind „Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist […]“ sowie „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrgastbetrieb, sofern anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden […]“, heißt es in der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz vom 8. Mai 2020.

Die koveb vertritt die Bestimmungen der Corona-Bekämpfungsverordnung und setzt diese auch um. Das Fahrpersonal der Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH ist angewiesen, Fahrgäste, die ohne Mund-Nasen-Bedeckung in den Bus einsteigen, freundlich auf die geltende Maskenpflicht hinzuweisen. Sofern der betreffende Fahrgast nicht zu einer Personengruppe zählt, die von der Maskenpflicht ausgenommen ist, wird er von der Fahrt ausgeschlossen. Dies gilt auch für Fahrgäste, die die Mund-Nasen-Bedeckung während der Fahrt ablegen. Über einen automatischen Ansagetext im Bus weisen die Fahrerinnen und Fahrer auf die Maskenpflicht hin; zeigt diese Maßnahme keine Wirkung, erfolgt auch hier der Ausschluss von der Fahrt – je nach Situation in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Ordnungsamt.