Fahrzeuge und Barrierefreiheit

Bereits seit den neunziger Jahren besteht unsere Busflotte ausschließlich aus sogenannten Niederflurfahrzeugen. Diese Busse haben keine Stufen, sodass auch die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste problemlos den Bus betreten beziehungsweise verlassen können. Alle Busse verfügen über eine sogenannte Absenkfunktion (Kneeling), die es ermöglicht, dass der Bus an der Bushaltestelle nach rechts abgesenkt wird, damit die Einstiegskannte des Busses möglichst in gleicher Höhe zur Bordsteinkante der Bushaltestelle befindet um im Idealfall niveaugleichen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Das Absenken erleichtert insbesondere den Rollstuhlfahrern, aber auch Fahrgästen mit Kinderwagen oder älteren Menschen das Betreten und Verlassen unserer Linienbusse.

Die Solobusse verfügen über einen, die Gelenkbusse über zwei Aufstellbereiche (Perronbereich). Dort finden Rollstuhlfahrer oder aber auch Kinderwagen den erforderlichen Platz für die Fahrt. Der Begleitperson stehen im Aufstellbereich (Perronbereich) Klappsitze zur Verfügung.

Zur Erleichterung der Orientierung für sehbehinderte Fahrgäste sind die Haltestellenstangen im Bus gelb, die Haltestellentaster in rot ausgeführt. Die unterschiedliche Farbgebung erhöht den Kontrast, der für Menschen mit Sehbehinderung eine wichtige Hilfe zur Orientierung im Bus darstellt. An den Seitenwänden befinden sich ebenfalls Haltestellentaster. Diese sind an der zweiten und dritten Tür im Gelenkbus und an der ersten Tür im Solobus zusätzlich mit der genannte Brailleschrift versehen. Sehbehinderte Fahrgäste wissen damit durch Ertasten, dass sie unmittelbar vor der Ausstiegstür stehen. Alle Stufenkanten sind im Bus farbig zum Boden abgesetzt.

In allen Bussen sind einige Fahrgastsitze im Bereich der ersten Tür für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ausgewiesen und entsprechend gekennzeichnet.

Die im Jahr 2019 angeschafften fünf neuen Busse verfügen im Heck des Fahrzeugs über eine weitere Tür (dritte Tür beim Solobus, vierte Tür beim Gelenkbus). Für Fahrgäste mit einer Sehbehinderung erfolgt eine automatische Haltestellenansage. Zusätzlich sind an einer sogenannte Perlschnur die jeweils vier nächsten Haltestellen für alle Fahrgäste auf den im Fahrgastinnenraum befindlichen Bildschirmen sichtbar.

Das Fahrpersonal wird im Umgang mit mobilitätseingeschränkten Personen speziell geschult.